Wir freuen uns ein Teil dieser tollen Gemeinschaft zu sein. Die Idee mit Menschen zusammen zu leben, die man schätzt und mag, ist unsere Motivation in diesem, manchmal auch sehr anstrengenden, Prozess alles zu geben. Wir wollen nicht nur mit Euch wohnen, sondern auch ein Zeichen setzen, dass es in der Stadt auch anders geht, als Investorenträume umzusetzen, die auf Rendite zielen. Dazu gehören faire günstige Mieten in einer l(i)ebenswerten, ökologischen und freundlichen Umgebung. Unser Haus soll so eines werden!
Ich bin Lennart und überzeugter Wilhelmsburger. Seit 2018 wohne ich in einer Gemeinschaft zwischen Norder- und Süderelbe und fahre jeden Tag mit dem Fahrrad in die Innenstadt (vorbei an unserem Baufeld).
Alleine zu wohnen kann ich mir nicht vorstellen und freue mich daher, gemeinsam mit einer Gruppe einen Ort zu schaffen, in dem man miteinander wohnt und seine Umgebung selbst prägen kann.
Ich kann mir eigentlich keine andere Wohnform als die in einer solidarischen Gemeinschaft vorstellen. Ich freue mich auf ein Zusammenleben, in dem wir gemeinsam an einer lebenswerten Zukunft für alle Menschen unserer Gemeinschaft basteln, uns gegenseitig unterstützen, lachen, Pläne schmieden, zusammen gärtnern und mit den Flurfunk Mitgliedern und den anderen Baugemeinschaften des Quartiers unsere Utopie zum Leben erwecken.
Flurfunk ist für mich der Gegenentwurf zu einer zunehmend kommerzialisierten, grauen, anonymen, autofokussierten, tristen Großstadt. Ich träume von einer lebendigen Hausgemeinschaft, in der man sich trifft, austauscht und sich gegenseitig unterstützt, einem Gemeinschaftsraum mit vielen kleinen kulturell-politischen Veranstaltungen, einer Dachterrasse mit essbarem Dachgarten, Außenküche, Photovoltaik und Sauna, einem Leihregal statt besitzen – und das alles in einem fuß- und fahrradfreundlichen grünen wassernahen Quartier, in dem zahlreiche weitere Baugemeinschaften ihre Träume realisieren, Nachbarschaft aktiv gestalten und gemeinsam generationsübergreifend alt werden.
Aufgewachsen in einer grossen Familie fühle ich noch immer wohl in Gemeinschaft und sehe in unserem Projekt die optimale Kombination einer genossenschaftlichen „eigenen“ Wohnung und gleichzeitiger Gemeinschaft im Haus.
Nach Konfrontation mit dem Hamburger Wohnungsmarkt und der Stadtentwicklung macht mir das Projekt Mut an einer zukunftsorientierten Stadt- Wohnentwicklung mitzuwirken. So bin ich happy seit Ende 2024 durch liebe Freunde Teil dieser sympathischen Gruppe geworden zu sein.
Das gemeinsame solidarische Wohnen ist für mich die richtige Antwort auf einige der Herausforderungen unserer Zeit. Neben den vielen rationalen Gründen, ist es eine Freude Teil dieser Gemeinschaft zu sein und aktiv ohne „Door-Keeper“ Mentalität einige Dinge zu bewegen.
Für unsere Baugemeinschaft fallen mir viele kleine und große Dinge ein, die mir wichtig sind – was mir aber im Kern besonders am Herzen liegt, ist der autofreie Aspekt in unserer Gruppe.
Ich bin davon begeistert, Teil einer zukunftsorientierten Stadtplanung zu sein, die den motorisierten Individualverkehr mit seinen sozial- und klima-unverträglichen Facetten durch intelligentere Mobilitäts- und Sharing-Konzepte ersetzt.
Yeah!
Ich freue mich auf eine Gemeinschaft, die zusammen etwas bewegt. Gegenseitige Unterstützung, jung und alt. Wir achten aufeinander und das, was um uns herum passiert. Wir denken in die Zukunft, brauchen keine eigenen Autos, fahren lieber mit Rad, Bahn, Bus oder Boot, gehen auch mal zu Fuß. Das macht die Stadt ruhiger, sicherer, frischer und lebenswerter!